Stille erleben
Elisabeth und Andreas Bernsen
Impressum

Präsenz und Stille in Beruf und Alltag

„Präsenz und Stille in Beruf und Alltag“ ist ein Kurs über Stille und für Stille. Erlebt wird ein Weg, mit sich und dem, wie wir vom Schöpferischen gedacht sind, in Berührung zu kommen. Er ist offen für Menschen, die mit anderen Menschen arbeiten, z.B. für Therapeuten, Ärzte, Krankenschwestern, Körperarbeiter, Psychologen, für Menschen, die im Hospiz arbeiten oder Menschen auf anderen Wegen begleiten. Ebenso ist er offen für Menschen, die auf der Suche sind, einer Sehnsucht nach „mehr“ oder „Anderem, Neuem“ folgen. Schließlich aber auch ist er offen für alle, die krank oder im Ungleichgewicht sind und zusätzliche Unterstützung suchen, Harmonie, Zufriedenheit, Heilsein zurückzuerlangen. Wir lernen zu vertrauen und schaffen dadurch Raum und Möglichkeit, gehört zu werden. Der Verstand bleibt ohne Beurteilungen und Anhaftungen, und so erleben und spüren wir, wie es sich anfühlt, wenn das innewohnende Schöpferische sich ungestört in uns und durch uns ausdrücken kann. In Stille und Präsenz machen wir uns das größtmögliche Geschenk.

Durch Stille, in Präsenz sind wir in Berührung mit unserer Geschichte und mit dem, wie es war, bevor überfordernde Lebensereignisse uns aus dem Gleichgewicht gebracht haben. Beides – wie wir aktuell sind und wie es gedacht ist – verkörpern wir, ist in uns, im Körper in den unterschiedlichsten Geweben festgehalten. So ist unsere alleinige Aufgabe, in absichtsloser Achtsamkeit zu hören. Sind die Bedingungen gegeben, dass nichts beurteilt und an nichts festgehalten wird, bedeutet „gehört-werden“ geheilt werden. Je tiefer das Hören, umso tiefer die Heilung.

Im Kurs, in der gemeinsamen Arbeit werden Rahmenbedingungen geschaffen, in denen wir loslassen können, was wir als Reaktion auf überfordernde und vor allem unverarbeitete Lebenserfahrungen festhalten. Wir gehen ein Stück Weg gemeinsam zu dem, was wir wirklich sind: Ein reiner Ausdruck des Schöpferischen – heil, ganz, frei.

Morgens und nachmittags beginnen wir mit einer gemeinsamen Meditation. Es gibt zwei Behandlungen pro Tag und viel Zeit für den Austausch der erlebten Arbeit. Auch für Fragen, Persönliches, Pausen und Entspannen gibt es viel Raum. So entwickelt sich der Kurs aus sich selbst heraus, aus dem, was jede einzelne Teilnehmerin und jeder einzelne Teilnehmer mitbringt und auch aus dem, was während der gemeinsamen Zeit berührt wird. Es gibt weder ein festes Programm, dem wir zu folgen haben noch ein Ergebnis, welches es zu erreichen gilt. Da nichts erwartet wird und nichts festgelegt ist, wird alles möglich. Wir erfahren, dass in dem Einen alles enthalten ist und das alles Eins ist.

Voraussetzung zur Teilnahme ist Erfahrung im Prozess mit sich selbst, die Absicht und der Wunsch, sich weiterzuentwickeln. Einzel- sowie Gruppenprozess sind gewollt und Bestandteil der gemeinsamen Zeit.

Je mehr wir erkennen, wer, was oder wie wir sind, desto wacher und präsenter können wir in der Begleitung/Behandlung sein. Die Basis, von der aus wir anderen Menschen begegnen, wird stabiler, wir bleiben auch in schwierigen Situationen ruhiger und professioneller und die Hilfe, die wir anbieten, wird größer.

Kursleiter:
Andreas Bernsen


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